Expertentipps für die Stellensuche während der Pandemie | Tipp 2 von Margot Hein

Margot Hein Outplacement-Beraterin im Rhein-Main-Gebiet und Saarland

Was haben Freunde und Bekannte mit Inspirationen für Ihre Stellensuche und glücklichen Zufällen zu tun?

Ein Gastartikel von Margot Hein, Outplacement-Beraterin im Rhein-Main-Gebiet und Saarland.

Freunde und Bekannte mit Inspirationen für die Karriereplanung in der Corona-Zeit zu tun?

Anstatt über Ihren eigenen Arbeitsplatzverlust und die schwierige Stellensuche zu sprechen, tauschen sie sich lieber mit Freunden und Bekannten über deren Berufserfahrungen und zu deren Jobs aus. Stellen Sie Fragen – ja löchern Sie Ihre Gesprächspartner – und hören Sie aufmerksam zu:

  • Welche Aufgaben gehören zum Arbeitsbereich Ihres Freundes?
  • Wo ähneln sich Ihre Jobs? Wo gibt es Unterschiede?
  • Welche Fähigkeiten und Eigenschaften sind im Beruf und in der Branchen Ihrer Freundin oder Ihres Bekannten am wichtigsten?

 

Glücklicher Zufall?

Solche offenen Gespräche inspirieren Stellensuchende häufig. Und nicht selten kommt es dabei zu einem „glücklichen Zufall“, sodass sich aus diesen Treffen neue Jobideen oder konkrete Bewerbungsmöglichkeiten ergeben. Und wann könnten Sie Inspiration und glückliche Zufälle dringender brauchen als während Ihrer Karriereplanung in Corona-Zeiten? Ein glücklicher Zufall lässt sich zwar nicht erzwingen – aber Sie können ihm sanft auf die Sprünge helfen:

  • Suchen Sie sich bewusst Gesprächspartner, die in einem ganz anderen Berufsfeld oder Branche tätig sind als Sie.
  • Gehen Sie in Gespräche nicht zu zielorientiert oder gar verbissen hinein, sondern lassen sie den Dialog entstehen.
  • Gehen Sie offen auf Gesagtes ein. Vermeiden Sie die Informationen direkt zu bewerten oder sofort abzutun

 

Das Praxisbeispiel zu diesem Tipp

Eine Einzelhandelskauffrau hat sich beim Walking gezielt mit Ihren Mit-Walkerinnen über deren Berufe unterhalten. Dabei hat sie ihre Freundinnen regelrecht mit Fragen gelöchert. Welche Aufgaben müssen sie auf der Arbeit erledigen? Mit welchen angrenzenden Aufgabenfeldern würden sie im Unternehmen zusammenarbeiten?

Daraus entstanden ist eine Bewerbung als Teilhabe-Assistentin. Seit diesem Schuljahr begleitet und unterstützt sie ein behinderten Kind während dessen Schulbesuchs.

 

Ein wacher Blick und offene Gespräche bringen Ihrer Karriere selbst in Corona-Zeiten voran

Auch wenn die berühmte Vogel-Strauß-Taktik, den Kopf in den Sand zu stecken, auf einem Irrtum beruht, lässt sich doch eines festhalten: Gefühle wie Selbstmitleid und Resignation bringen uns zwar nicht weiter, aber es tut in manchen Situationen ungemein gut, sie einfach zuzulassen. Corona bietet schließlich ausreichend Anlässe dafür, wenn wir mal ehrlich sind. Und wenn Sie mal eine Weile auf dem Boden der Tatsachen sitzen bleiben, stellen sich Ihnen die Dinge vielleicht aus einer ganz anderen, neuen Perspektive dar. Auch wenn es sich jetzt noch eher nach Ende als nach Anfang anfühlt: Vielleicht ändert sich das bald! Helfen Sie Ihrem Glück ruhig etwas auf die Sprünge. Eventuell finden Sie ja jetzt eine Tätigkeit, die Ihnen ganz neue Möglichkeiten und Sichtweisen ermöglicht? Denn auch das ist Corona: Eine passende Zeit, um Dinge zu ändern, die wir schon lang angehen wollten.

 

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